Montag, 24. Januar 2011

Die "Omnialistische Allianz" als mögliche Partei

Aspekte einer möglicherweise zu gründenden Partei, die sich auf die bisherigen Ideen und Traditionen der sozialhumanistischen Bewegung beruft und den Omnialismus zum Ziel hat.
 
Die Parteimitglieder werden sich jedem Parteiengezänk, jeder Mauschelei und bloßer Taktik verweigern, sie werden ihre Thesen offensiv vertreten ohne den Ehrgeiz, Wahlen gewinnen zu müssen. Sie sind davon überzeugt, dass die Wähler spüren werden, wem sie vertrauen können. Im Informationszeitalter entgeht dem Wähler nicht mehr, wo Halbwahrheiten verbreitet und wo etwas vertuscht und verschwiegen wird. Offenheit, Transparenz und Wahrheitsliebe sind ein hohes Gut, das auch der Wähler gebührend zu schätzen wissen wird.
 
Die unten aufgeführten Ziele sind nur als - vorläufige - Auswahl zu betrachten. Ihre Verwirklichung kann nicht anders als unter breiter Beteiligung der Bevölkerung geschehen. Jedes undemokratische Durchsetzen von Maßnahmen ist eine Form von Gewalt. Es geht aber gerade darum, die verschiedenen Formen und Abstufungen der Gewalt abzuschaffen, um den Menschen wirklich zu befreien..."

Der vollständige Text liegt in meiner Homepage vor. Eine gute Grundlage für Diskussionen!

4 Kommentare:

  1. Wir würden mit Dir gehen, wenn Du uns sagst, was wir von Dir haben?


    F A Z I T = Fair - Authentisch - Zivilisiert - Integer - Transparent > Diese Eigenschaften sollten Minimalkonsens ("kategorischer Imperativ") der Anhängerschaft sein.


    Interview von Peer Steinbrück mit der Berliner Morgenpost v. 8.11.2010: "...Manchmal habe ich sogar den Eindruck, dass Amerikaner und Chinesen aus G20 eine Art G2 machen wollen."

    Nach Einschätzung unseres ehemaligen Finanzministers fällt Europa zurück in der Welt-Rangordnung. - Warum ist das wohl??? Ist Deutschland/Europa konservativ-träge geworden? Zu behäbig und unfähig, sich aufzuraffen für Großprojekte? Will man hier nur noch seine Ruhe? Ist es Ketzerei, zu sagen, schaut euch China an: vielleicht machen sie da etwas richtig, was wir falsch machen? DER AUSWEG: Auf makroökonomischer Ebene staatlich gelenkte Marktwirtschaft und gleichzeitig auf mikroökonomischer Ebene freie Marktwirtschaft! Nur für westliche Ohren klingt das wie ein antagonistischer Widerspruch: in Wirklichkeit handelt es sich um einen lebendigen, kreativen und DIALEKTISCHEN Widerspruch! Ob diese zentrale Führung des Landes durch Kommunisten (wie in Peking) oder durch eine andere, westlich orientierte Elite geschieht, ist strukturtheoretisch irrelevant. Hauptsache: Die Schaffung einer harmonischen Gesellschaft als Endziel (auch im Parteiprogramm der KP Chinas formuliert).

    Die stattliche Zentralbank in Peking überwacht und steuert die Privatbanken des Landes und entfaltet darüber hinaus eigene Aktivitäten zur Stimulierung und Steuerung der Wirtschaft - hätte dieses Modell auf den Westen übertragen nicht die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise verhindert? Eine Verstaatlichung unserer Bundesbank - die dann nicht mehr „unabhängig" wäre - würde auf den massiven Widerstand der Privatbanken und Spekulanten stoßen. Wie immer geht es um Macht, Einfluss und Profit.

    Ob Europa diese Kraft, diese Fähigkeit und das intellektuelle Potential für solche Reformen hat? Haben vielleicht nur die Ubilibetaner diese geistige Frische und den Optimismus, unsere Demokratie unorthodox und jenseits von Ideologien, aber mit Maß in Abwägung aller Interessen entsprechend weiterzuentwickeln (siehe auch meine Homepage)??? - Ich hätte gerne eure Meinungen dazu gehört!


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  2. Der Umweltschutz wird meines Erachtens nicht so sehr durch eine Strategie des Verzichts erreicht werden. (Natürlich wäre eine Verringerung der Zahl von Menschen auf unserem Globus die Lösung schlechthin - doch wie sollten wir das anstellen?) Deshalb lege ich den Schwerpunkt eher darauf, dass kreative Technologien entwickelt werden, die den gefährlichen Tendenzen entgegenwirken.


    Ich selbst bin kein Wissenschaftler, darum werden meine beiden nachfolgend genannten Ideen wohl laienhaft erscheinen. Doch sie mögen erhellen, was so alles möglich sein könnte.

    Der Wasserstoff erweist sich als ideales Speichermedium für die überschüssige Energie aus Windkraft und Sonne. Wasser ist im genügenden Maße vorhanden, zumal es sich durch das Abschmelzen der Pole vermehrt. Mit der energieaufwendigen Spaltung des Wassers wird neben Wasserstoff auch Sauerstoff freigesetzt. Letzterer würde, bei ausreichenden Mengen in die Atmosphäre geblasen, den prozentualen Anteil von Kohlendioxid in der Luft wieder verringern. Auf den Einsatz von Wasserstoff als Treibstoff sollte aber so lange gewartet werden, bis eine Lösung für die Reduktion von Kohlendioxid in der Luft gefunden worden ist. Um einen Motor mit Wasserstoff zu betreiben, wird ja wieder der Sauerstoff benötigt.


    Ein anderer oder ergänzender Weg wäre die technische Nutzung des Kohlendioxids in der Luft. Durch die Spaltung dieses Moleküls ließe sich Kohlenstoff gewinnen, der z.B. in Gestalt von Karbon schon heute für Autokarosserien, für Fahrräder und Walkingstöcke eingesetzt wird. Gerade in Anbetracht der Verknappung der fossilen Rohstoffe erscheint dieser Weg ideal, zudem wird der Lufterwärmung entgegengewirkt.


    Wie schon gesagt, will ich diese beiden Lösungsansätze nicht gerade zum Patent anmelden. Doch mir ist wichtig zu zeigen, dass Technologien auf elegante Weise ihren Beitrag leisten könnten, um diese Welt zu retten. Die hierzulande weitverbreitete Technologiefeindlichkeit halte ich einfach für unangebracht.


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  3. Ein-Euro-Job für Hartz IV-Empfänger, der zugleich nützlich ist: Sie erhalten alle aufgeständerte Fahrräder mit Dynamo zwecks Stromerzeugung. Durch Treten können Arbeitslose also sinnvolle Arbeit leisten, indem sie Strom erzeugen, welcher ins Netz eingespeist wird. Weil diese armen Schlucker nur Nahrung, Wasser und Luft brauchen, kann man bei dem Treten vom Gewinnen regenerativer Energie sprechen.
    Ich schätze mal, diese Idee würde bei den Umweltschützern gut ankommen, jedenfalls bei denen, für die der Kostenfaktor unter den Tisch zu fallen pflegt.
    Zweiter Gedanke, Standort Mond: Warum wird Energie noch nicht durch Aufspaltung des dort vorhanden Wassers mittels Sonnenkollektoren gewonnen? Sonne gibt es dort ja unbegrenzt, das Produkt Sauerstoff hält die Mondstation am Leben und den Wasserstoff bringen Raumfähren zur Erde.

    Gewiss ein prima Vorschlag, nur eben (noch) zu teuer. Jede Idee hat ihre Zeit, man kann ihr nicht vorgreifen. Alternative Energieerzeugung im großen Maßstab kann wegen der Kosten- explosion die Wirtschaft und den privaten Verbraucher ruinieren. Die dafür notwendigen Technologien müssen also erst reif sein für die Anwendung, die entsprechende Forschung und Entwicklung ist allerdings großzügig zu alimentieren.

    Ökonomie und Ökologie sind eben nicht voneinander zu trennen, beide bedingen einander. Der Eifer von Ideologen und Fanatiker vermag die Wahrheit nicht zu ignorieren, wonach bei der globalen ökologischen Umwälzung Augenmaß, Vernunft und ausgewogenes Handeln das Gebot der Stunde sind.


    Nun ist das passiert, was ich schon seit vielen Jahren immer wieder prophezeit habe: Transparentia hat das Licht der Welt erblickt.
    Allerdings muss es in der offenen Gesellschaft gerecht zugehen; es kann nicht sein, dass Amerika allein Prügel bezieht, während andere Nationen ihre dunklen Geheimnisse weiter für sich behalten. WikiLeaks steht vor der Notwendigkeit, das Kriterium der Gerechtigkeit einzuhalten, ansonsten wird die Plattform untergehen. Die Reise nach Transparentia aber kann nichts und niemand mehr aufhalten.


    Aber vielleicht hat der iranische Präsident ja recht. Wie dem Busch die Zwillingstürme, so dem Obama Wikileaks. Natürlich gerät das Atomprogramm in die Krise, wenn arabische Herrscher und Präsidenten von den USA ein militärisches Eingreifen gefordert hatten. Ohne dass auch nur ein Schuss gefallen wäre, könnte es mit der Handlungsfreiheit Persiens vorbei sein.

    Weil nun offensichtlich ist, dass auch Nordkorea nicht mehr zuverlässig auf die Unterstützung Pekings hoffen kann und eine Wiedervereinigung ganz Koreas unter Führung Seouls politisch möglich wird, ist das Regime in Pjöngjang bald am Ende.

    Wenn dem so wäre, dass die Veröffentlichung der Geheimdokumente von langer Hand geplant war, dann müsste man von einem genialen Schachzug Obamas sprechen. Natürlich bemühen sich Amerikas Diplomaten mit Verve um Schadensbegrenzung: sie müssen das tun.


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  4. „Intoleranz den Intoleranten, Toleranz den Toleranten!" Ich glaube, diese Maxime hat Gültigkeit in jedem Winkel unseres Erdballs. Ich weiß nicht genau, ob Christen oder Muslime anders darüber denken, ich finde jedenfalls, man solle Gewaltlose belohnen und Gewalttätige zur Verantwortung ziehen. Dabei ist es vollkommen gleichgültig, von wem die Intoleranz oder Gewalt ausgeht, es darf keine Tabus, keine Täuschungsmanöver und „Sand in die Augen streuen" geben: Nicht ein Einziger, weder ein Einheimischer, noch ein Zugewanderter und schon gar nicht eine ganze Nation oder Staat darf sich in dem Glauben wiegen, diese Maxime habe für ihn keine Gültigkeit.


    Wächst ein Kind in einer aseptischen, klinisch reinen Umgebung auf, dann hat das Immunsystem - so die gängige Meinung - nichts zu tun und richtet sich dann gegen den eigenen Organismus. In der Tat treten Allergien gehäuft bei Städtern und weniger bei Dorfbewohnern auf.
    Warum soll dieser Zusammenhang nicht auch auf die Psyche zutreffen? Ein Kind, das behütet und verwöhnt im Elternhaus aufwächst, kommt in seinem späteren Leben nur schlecht zurecht. Es will in seiner Anspruchshaltung haben, aber nichts dafür geben. Vielleicht sollte man mal über Erziehungscamps für ehemals verzogene Problemkinder nachdenken. Ohne Drill und Schikane, aber mit unmissverständlichem Nachdruck und klaren Regeln könnten Unterrichtungen und die Erziehung zum Arbeitsethos Jugendliche auf den rechten Pfad zurückbringen. Der Mensch ist nicht für die grenzenlose Freiheit geschaffen, als kollektives Wesen braucht er auch einen Kanon an Tugenden. Freiheit alleine genügt nicht - ohne Selbstbeschränkung und ohne Dienst an der Gemeinschaft läßt sich keine harmonische Gesellschaft aufbauen - so wie ja auch Egoismus und Altruismus in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen müssen.



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